Puppenkleidung.....
wurde früher sehr aufwendig hergestellt, diente doch die Puppe teilweise dazu, die Mode optisch zu vermitteln.
Auch Kleidungen, die in Heimarbeit entstanden, wurden meistens mit großem handwerklichen Geschick genäht.
Wunderschöne Spitzen oder mit Perlen besetzte Kleidung wurde in wochenlanger Arbeit hergestellt.
Aus unserer heutigen Sicht schien man früher unendlich viel Zeit gehabt zu haben.
Bei der Puppenindustrie, ansässig im Thüringer Wald, wurde der größte Teil der Näharbeit in den häuslichen Stuben erledigt.
Es ist natürlich klar, daß Kleidungsstücke, die heute nachgenäht werden, nur aus alten Stoffen und Spitzen bestehen dürfen.
Ein alter Baumwollsamt fällt eben ganz anders als einer aus Kunststoff.
Spitzen aus Perlon mögen bei einer modernen Puppe angebracht sein, haben aber an einer alten Puppe nichts zu suchen. Da jeder Puppenkörper doch sehr eigene Maße hat, muß die Kleidung schon auf den Körper zugeschnitten werden. Unterwäsche und Strümpfe gehören natürlich auch dazu.
Bei den Schuhen ist es schon schwieriger die passenden zu finden, ist doch sehr viel geschmackloses auf dem Markt.
Manche Puppe, die nicht mehr viel Haare hat, ist mit einem Hut gut beraten. Allerdings mag man die vielen Strohhüte nun auch
nicht mehr sehen.Wir sind bemüht, bei der Herstellung der
Puppenkleidung, nach Möglichkeit die oben aufgeführten Punkte einzuhalten. Alte Stoffe sind jedoch nicht mehr häufig zu
finden und sollten, bei Bedarf, mitgeliefert werden.